Ausprobiert
bpb-Bildungsmaterial "Zeugen der Shoa"

Fast 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind direkte Begegnungen mit Überlebenden der Shoah immer seltener möglich. An ihre Stelle tritt zunehmend die Arbeit mit aufgezeichneten Interviews. Das bpb-Bildungsmaterial “Zeugen der Shoah” enthält Film-DVDs mit ausgewählten Interviews der Shoah Foundation, Aufgabenvorschläge, ein Lexikon sowie eine Lernsoftware zu den Zeitzeugen-Interviews und der Frage “Was ist Oral History?”. Thorsten Koch, Lehrer an der Berliner Bertha-von-Suttner-Oberschule, hat das umfangreiche Material für werkstatt.bpb getestet. Für welche Lerngruppen und Unterrichtssituationen die DVDs geeignet sind und welche Schulnote er dem Material geben würde, verrät Thorsten Koch in diesem Interview:

 

 

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ArtikelbildZeugenDerShoahII
In unserer neuen “Ausprobiert”-Aktion stellen wir ab März 2014 alle zwei Monate ein multimediales Bildungsmaterial der Bundeszentrale für politische Bildung genauer vor und lassen es durch Lehrende und außerschulische Bildner_innen testen. Wir starten mit der DVD und Lehrerhandreichung “Zeugen der Shoah”. Hier erfahren Sie mehr über das Bildungsmaterial und unsere Testaktion. Und das Beste: Sie können mit-testen! (mehr …)
Ausprobiert Damals in der DDR

Die DVD “Damals in der DDR” widmet sich der Geschichte der DDR, indem sie Themen wie Erziehung, Meinungsfreiheit, Frauen und Flucht in Form von Zeitzeugeninterviews aufgreift. 78 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten von ihren persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen im Alltag des “real existierenden Sozialismus”. Darüber hinaus enthält die DVD Bild-, Text- und Fotomaterial sowie didaktische Begleitmaterialien. Regina Schulz, Lehrerin an der Jürgen-Fuhlendorf-Schule in Bad Bramstedt, hat die DVD auf ihre Tauglichkeit für den Einsatz im Schulunterricht getestet.

 

  

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Kooperative Berlin, cc-by-nc-nd 2.0

1949 gründeten sich in Folge des Zweiten Weltkrieges zwei deutsche Staaten nebeneinander. 2009 nimmt die Jahresschau 60x Deutschland sechzig Jahre deutsch-deutsche Geschichte mit ihren Ereignissen und Höhepunkten in den Blick. Filmausschnitte der Medienarchive und Zeitzeugeninterviews erinnern an das westdeutsche Wirtschaftswunder, den Kniefall in Warschau oder den Besuch von Erich Honecker in Bonn 1987. Jochen Thermann, Referendar an der Anne Frank Oberschule in Berlin-Köpenick, hat die DVD-Sammlung auf ihre Tauglichkeit für den Einsatz im Schulunterricht getestet. 

 

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DVD Tele-Visionen

Was zählt bei der didaktischen Entwicklung?

Das Internet ist in diesen Tagen das Medium Nummer eins. Doch auch die Nutzungszahlen für das Fernsehen sind nach wie vor hoch, so der Medienwissenschaftler Dr. Olaf Selg. Die DVD “Tele-Visionen” ist Teil der “Ausprobiert!”-Reihe und zeigt die Geschichte des deutschen Fernsehens in ihren verschiedenen Facetten, von den Fünfzigerjahren bis 2009/10. Speziell für den Einsatz in der Schule und anderen Bildungseinrichtungen wurde der Bereich “Tele-Didaktik” konzipiert. Im Interview spricht Olaf Selg über die Inhalte, die Zielgruppe und die Anwendung der DVD im Unterricht.

 

 

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Tele-Visionen

Sie sind die bekanntesten Fernseh-Ikonen der deutschen Geschichte: das Sandmännchen, die Maus oder Thomas Gottschalk. Doch nicht allein als mediale Wegbegleiter, sondern auch als Symbolfiguren der ereignisreichen deutschen Fernsehgeschichte kommt ihnen große Bedeutung zu. Die DVD-ROM “Tele-Visionen – Fernsehgeschichte Deutschlands in Ost und West” erfasst die Entwicklungen des deutschen Fernsehens von den Kinderschuhen und thematisiert Parallelen und Unterschiede während der deutschen Teilung bis zur heutigen Fernsehlandschaft. werkstatt.bpb.de ruft Interessierte aus dem Bildungsbereich zum kostenlosen Testen auf. 

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Ausprobiert Radfahrer

Wie operierte die Stasi bei der Überwachung der sogenannten “feindlich-negativen Personen”? Der Kurzfilm Radfahrer thematisiert die Überwachung des Fotografen Harald Hauswald durch den Sicherheitsapparat der DDR. Zu sehen sind die Fotos von Harald Hauswald von einem Ost-Berlin der 80er Jahre, “kommentiert” durch die vertonten Auszüge aus seiner Stasi-Akte. Jochen Thermann, Referendar an der Anne Frank Oberschule in Berlin-Köpenick, hat den Kurzfilm auf seine Tauglichkeit für den Einsatz im Schulunterricht getestet. 

 

 

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ZeugenDerShoah

Die Bedeutung von Video-Interviews für unserer Erinnerungskultur und die Bildungsarbeit steigt, je mehr die Chancen für eine mündliche Überlieferung durch Zeitzeugen sinken. Das DVD-Projekt “Zeugen der Shoah”, das von der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Shoah Foundation Institute und dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg über dreieinhalb Jahre hinweg entwickelt wurde, widmet sich der Integration aufgezeichneter Erinnerungen Überlebender in der schulischen Bildung. Am Rande der Veranstaltung “Zeugen der Shoah” am 13. November 2012 im Jüdischen Museum Berlin sprach werkstatt.bpb mit Projektleiter Prof. Nicolas Apostolopoulos über didaktische und inhaltliche Fragestellungen, die während der Entwicklung der DVD eine Rolle spielten, über Oral History als Unterrichtsmethode und über die Zukunft von multimedialen Lehr- und Lernmaterialien.

 

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flickr / puuikibeach
Bildungsmedien sollten nicht mit zu viel Begleitmaterialen überfrachtet sein oder auf externes Material verweisen. Gleichzeitig sollte die Möglichkeit zur individuellen Auswahl für Lehrende und Lernende bestehen; das Medium sollte vielseitige, heterogene Interessen und Erfahrungshorizonte bedienen. Steht Selbstbeschränkung vor Materialvielfalt? Und sollten die Arbeits-
blätter viel Freiraum zur Eigeninitiative bieten oder final – schon mit vorgegebenen Antworten – gestaltet sein? Mit Bildungswissenschaft-
ler Henning Schluß spricht werkstatt.bpb.de in einem weiteren Interview darüber, welche Kriterien bei der Erstellung von Bildungsmedien Berücksichtigung finden sollten.
 
 
 

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Damals in der DDR

Seit Oktober 2011 können im Bildungsbereich Tätige ausgewählte multimediale Lehr- und Lernmaterialien der bpb kostenfrei testen. Was die Werkstatt dafür will? Feedback. Wie sieht der erste Eindruck aus? Wie sind die Materialien aufbereitet? Was halten die Lernenden davon? Was ist gut, was kann besser werden? Die Werkstatt zieht eine Zwischenbilanz.

 

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